Verzockt: Goodbye, Britannia!

Verzockt: Goodbye, Britannia!Europa muss sich rückbesinnen auf seine wirklichen Werte

Das war’s dann wohl. Die Briten wollen nicht länger in der Europäischen Union bleiben – und der Katzenjammer ist allenthalben groß. Nicht nur auf der Insel, auch den Noch-Partnern auf dem Kontinent wird erst allmählich bewusst, dass es nun wirklich Abschied zu nehmen gilt. Mehr lesen

Dumm, aber wahlberechtigt: Fremdenhass und Verblödung

Dumm, aber wahlberechtigt: Fremdenhass und VerblödungRichard David Precht (51) ist einer der klügsten Denker unserer Zeit - Quelle; ZDF

„Was mich grundsätzlich ärgert ist, dass die beunruhigten Leute immer über die Fähigkeit verfügen, den Falschen dafür die Schuld zu geben. Dass wir jetzt ausgerechnet den armen Teufeln, die aus Syrien kommen, die ihre Familien und ihr Hab und Gut verloren haben, die Schuld dafür geben, dass vieles schlechter werden könnte, das ist erschreckend dumm.“ – Richard David Precht (51) Mehr lesen

Meine Meinung: Silvester und andere Tage – erst denken, dann tippen

Meine Meinung: Silvester und andere Tage – erst denken, dann tippenHauptbahnhof Köln - Foto: © Björn Wylezich - Fotolia.com

Was sich bereits seit geraumer Zeit, verstärkt aber nach den Ereignissen an Silvester, in den sozialen Netzwerken abspielt, ist eigentlich unbeschreibbar. Ungehemmt wird dort verallgemeinert, verunglimpft, bedroht, beleidigt, beschimpft und gehetzt.

Dabei erfordert gerade die aktuelle Situation ein besonderes Maß an Differenzierung. Nahezu jedes fremdenfeindliche Vorurteil lässt sich durch irgendwelche Teilaspekte der Vorkommnisse in Köln und anderswo befeuern. Die Hemmungslosigkeit, mit der das in Online-Medien geschieht, ist erschreckend. Es wird schnell klar, dass allzu oft weniger gedacht als gehasst wird, dass die gegen alles Fremde gerichteten, nur allzu durchschaubar als „Besorgnis“ verbrämten Hass-Tiraden ohne Verwendung der Hirnfunktionen in die Tastatur gehauen werden. „Et kost‘ ja nix!“, wie der Rheinländer sagt, einfach mal ein paar unhaltbare Behauptungen ins soziale Pöbel-Netz zu schicken. Mehr lesen

Begrenzung der Flüchtlingszahlen ist gar nicht möglich

Begrenzung der Flüchtlingszahlen ist gar nicht möglichMauer, Stacheldraht - © flyinger - fotolia.com

Die Debatten dieser Tage drehen sich überwiegend darum, dass die Regierung gefälligst die Zahl der Flüchtlinge reduzieren soll. Die Politik verwickelt sich in Diskussionen über vermeintlich geeignete Maßnahmen, Grenzzäune und -mauern sind im Gespräch, Transitzonen und, als Höhepunkt, der aus den Reihen der rechtspopulistischen AfD in den Streit eingebrachte Schießbefehl für Grenzer. Mehr lesen

Bayern-Nonsens braucht dringend eine Obergrenze

Bayern-Nonsens braucht dringend eine ObergrenzeHorst Seehofer - Foto über dts Nachrichtenagentur

Jeder weiß, ganz gewiss auch Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), dass die lauthals geforderten Transitzonen an Deutschlands Grenze zu Österreich keinen einzigen Flüchtling an der Einreise hindern würden, denn ohne massive Grenzsicherungsanlagen wäre niemand davon abzuhalten, links und rechts an diesen Transitzonen vorbei die Grenze zu überschreiten. Zäune oder Mauern aber will auch Seehofer nicht – bis jetzt, zumindest. Mehr lesen

Günther Jauch bietet Plattform für Rechtsextremisten

Günther Jauch bietet Plattform für RechtsextremistenThüringens AfD-Chef Björn Höcke - Foto über dts Nachrichtenagentur

Muss man einen wie Björn Höcke in eine Talk-Show einladen? Nein, muss man nicht. 

Wenn jemand wie Björn Höcke, ehemaliger Oberstudienrat und aktueller Fraktionschef der AfD in Thüringen, in eine Talk-Show am Sonntagabend eingeladen wird, ist zwangsläufig davon auszugehen, dass er seine kruden Nazi-Parolen an den Mann zu bringen trachtet. Der Moderator eines solchen Polit-Talks sollte dafür gewappnet und in der Lage sein, nicht nur die Redezeit des braunen Hetzers zu begrenzen, sondern auch mit stichhaltigen Argumenten dessen Parolen zu widerlegen. Gestern bedurfte es einer couragierten Anja Reschke, um diesen Part auszufüllen – der eigentlich von Günther Jauch hätte wahrgenommen werden müssen. Mehr lesen

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