Es ist schon ein Kreuz mit dem Glauben. Gehört jemand der wahren Religion, der richtigen Konfession an, weil seine Eltern davon überzeugt waren? Und davor deren Eltern? Alles wegen einer Geschichte, die sich vor zweitausend Jahren im Orient zugetragen haben soll und von Generation zu Generation weitererzählt wurde? Was wäre, wenn meine Vorfahren noch ein paar Kilometer weiter südöstlich gelebt hätten. Dann wäre ich ja wohl heute ein Muslim, und meine Tochter hätte einen muslimischen Mann, kleine Muslim-Bälger und ein Kopftuch. Anscheinend will keiner der religiösen Eiferer zur Kenntnis nehmen, woher sein Glaube eigentlich kommt: Aus dem riesigen Off verketteter Zufälle und Geschehnisse.
Integration und Religion – kein Platz für christliche Nächstenliebe
Kommentar: Bundesliga-Aufstieg im düsseldoofen Fußball-Chaos
Welche Gedanken Eltern durch den Kopf gehen, die sogar ihre Kinder in einer solch gefährlichen Situation mit auf das Spielfeld nehmen, ist ebenso wenig nachvollziehbar, wie die Intelligenz des “Fans” messebar ist, der mitten im Tumult seelenruhig einen der Elfmeterpunkte ausgäbt und mitnimmt – vor den Augen der Fernsehzuschauer.
Ein Chaos noch nicht gekannten Ausmaßes, die Spielfläche schien in Flammen zu stehen, so viele “Bengalos” brannten dort ab, und die Düsseldorfer “Fußballfrende” feierten auf der Spielfläche den Aufstieg, obwohl das Spiel noch gar nicht abgepfiffen war. Als sich die Lage etwas beruhigt und die Zuschauer realisiert hatten, dass der Aufstieg noch gar nicht perfekt und der Rasen wieder frei war, ließ Stark noch ein knappes Minütchen spielen, bevor er, endlich, dem grausamen Spiel mit seinem Abpfiff ein Ende machte.
«Kannste mal sehen» – Die Kolumne von Klaus P. Lewohn
Heute Morgen um zehn in meinem Stammcafé: Ein Gast kommt von der Außenterrasse, wo er sein Frühstück genießt, in den Schankraum und grüßt den Kellner: «Guten Abend!»
Weg mit der Praxisgebühr
Ziel war es, Einsparungen zu erreichen, den Deutschen die Arztrennerei wegen jeder Bagatelle abzugewöhnen. Außerdem sollten die Hausärzte gestärkt und der Besuch mehrerer Fachärzte wegen ein und demselben Leiden verhindert werden. Herausgekommen ist ein immenser Arbeitsaufwand in den Arztpraxen und bei den Kassen.
Das erste Mal beim Klassentreffen: Mensch, was seid ihr alt geworden!
Schon Tage vorher versuchte ich mir vorzustellen, wie es wohl sein, ob ich überhaupt jemand wiedererkennen würde, was man so sagt, nach so langer Zeit, ob jemand mich erkennen würde. Immerhin hatte es mich gleich nach der zweijährigen Schulzeit und anschließender Ausbildung in andere Gefilde verschlagen, nur einem oder zwei meiner Klassenkameraden war ich später noch einmal beruflich begegnet, hatte all die Jahrzehnte keinen Kontakt zu ihnen.
Christian Wulff wirft das Handtuch
Endlich! Erst der Antrag der Staatsanwaltschaft Hannover auf Aufhebung Immunität zum Zwecke der Einleitung von Ermittlung wegen Vorteilsannahme verhalfen Christian Wulff (CDU) zu der Erleuchtung, dass ein massiver Vertrauensverlust eingetreten ist.
Heute schon gewulfft?
Nun ist es also schon so weit, dass die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff (CDU) sogar auf den Sprachgebrauch der Deutschen einwirkt: Das “Wulffen” wird zum Synonym für das kostenlose Abgreifen von Vorteilen jedweder Art.
Wulff-Interview: Ein Präsident mit schwerer Kindheit
Nein, ein Befreiungsschlag war das wirklich nicht. Im Interview mit ARD und ZDF gab sich Bundespräsident Christian Wulff (CDU) nur wenig einsichtig, zumeist aber mitleidheischend und trotzig. Ohne auf alle Details eingehen zu wollen: Den Unterschied zwischen einem Kredit und einer “Kreditmarktbereitstellung” wird wohl kaum jemand verstanden haben. Und einen Zinssatz von 0,9 bis 2,1 [...]
Nervtötende Taktiererei um Pattex-Präsident Wulff
Bleibt Christian Wulff (CDU) tatsächlich weiter im Amt, nimmt die Politik insgesamt Schaden Helmut Kohls “Mädchen” Angela Merkel (CDU) macht das, was sie bei ihm gelernt hat: Sie sitzt aus. Während die ganze Republik aufgeregt das Verhalten und den künftigen Werdegang von Bundepräsident Wulff diskutiert, äußert sie sich mit keiner Silbe. Es ist, zugegeben, sicher [...]
Treten Sie zurück, Herr Bundespräsident Wulff!
Der einzige gute Gedanke kam gestern von einem bayerischen FDP-Hinterbänkler. Der gab öffentlich zu, sich dafür zu schämen, diesen Bundespräsidenten gewählt zu haben, und empfahl ihm, sich unter Verzicht auf seine ihm lebenslang zustehenden Pfründe zurückzuziehen. Recht hat er; Christian Wulff ist wirklich untragbar geworden. Darum die Bitte: Treten Sie zurück, Herr Bundespräsident.

