Scheißjahr 2016

Scheißjahr 2016

Scheißjahr 2016

© 2016 Klaus P. Lewohn – -www.klaus-lewohn.de

So ein Scheißjahr!

Dieses Mal fällt er ganz leicht, der Abschied an Silvester.
So wird der letzte Tag im Jahr vermutlich noch sein bester.

Es ist einfach zu viel gescheh’n, zu viele Gräueltaten.
Zu viele Tote auf der Welt, nur einige davon Soldaten.
Wahlmanipulation gab’s auch, durch Lügen und gehackte Daten.
Aleppo und manch and’rer Ort versanken in Granaten.

Rechte Horden, Terroristen, Populisten, Kriegsverbrecher,
hetzend vorwärts an die Macht – der Widerstand wird schwächer.
Allenthalben Leid und Tod, das ganze Jahr nur Blut und Tränen,
zum Schluss sogar auch noch bei uns, die wir uns sicher wähnen.

Meine Meinung: Silvester und andere Tage – erst denken, dann tippen

Meine Meinung: Silvester und andere Tage – erst denken, dann tippenHauptbahnhof Köln - Foto: © Björn Wylezich - Fotolia.com

Was sich bereits seit geraumer Zeit, verstärkt aber nach den Ereignissen an Silvester, in den sozialen Netzwerken abspielt, ist eigentlich unbeschreibbar. Ungehemmt wird dort verallgemeinert, verunglimpft, bedroht, beleidigt, beschimpft und gehetzt.

Dabei erfordert gerade die aktuelle Situation ein besonderes Maß an Differenzierung. Nahezu jedes fremdenfeindliche Vorurteil lässt sich durch irgendwelche Teilaspekte der Vorkommnisse in Köln und anderswo befeuern. Die Hemmungslosigkeit, mit der das in Online-Medien geschieht, ist erschreckend. Es wird schnell klar, dass allzu oft weniger gedacht als gehasst wird, dass die gegen alles Fremde gerichteten, nur allzu durchschaubar als „Besorgnis“ verbrämten Hass-Tiraden ohne Verwendung der Hirnfunktionen in die Tastatur gehauen werden. „Et kost‘ ja nix!“, wie der Rheinländer sagt, einfach mal ein paar unhaltbare Behauptungen ins soziale Pöbel-Netz zu schicken. Mehr lesen

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