Dreister Postenklau: Die schwarz-gelbe Selbstbedienung

Minister von FDP, CDU und CSU versorgen die eigenen Parteifreunde rasch vor den Wahlen noch mit üppigen Pfründen.

Der «Spiegel» berichtet in seiner heutigen Ausgabe davon, wie Minister der Regierungskoalition ihre Parteifreunde noch rasch vor den Wahlen im neuen Jahr in lukrative Positionen hieven. Im von Philipp Rösler (FDP) geführten Wirtschaftsministerium rief das, so der «Spiegel», jetzt den Personalrat auf den Plan, der sich beim Minister massiv darüber beschwerte, dass etliche Beamte ihren Aufstieg nur dem Parteibuch verdanken, dass Externe mit geringerer Qualifikation den Vorzug vor Kandiaten erhalten, die zwar fachlich geeignet, aber nicht mit dem „richtigen“ Parteibuch ausgestattet sind.

Politikergehälter: Mit allen Tricks zur Quoten-Queen

Niemand, und sei er auch mit einer noch so bescheidenen Portion Vernunft ausgestattet, wird ernsthaft in Abrede stellen, dass die Bezahlung des deutschen Regierungspersonals, allen voran die des Bundeskanzlers bzw. der Bundeskanzlerin, mit den Summen, die in Top-Positionen der Wirtschaft mittlerweile an der Tagesordnung sind, nicht mithalten kann. Nichts anderes hat SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück gesagt.

Das ihm die Bundeskanzlerin wirderspricht, wird ihr noch ein paar Zehntelpunkte mehr im wöchentlichen Stimmungsbarometer bescheren. Ungerührt bedient sie wider besseren Wissens die vor allem an den Stammtischen gepflegte Meinungskultur, bestärkt jene Dummbeutel in ihrer Ansicht, die behaupten, „die da oben“ stopften sich doch ohnehin „nur die Taschen voll“, ohne etwas zu leisten.

Google macht Gewinner. Verlierer aber auch.

Das Google-LogoImmer dann, wenn die Internetgemeinde mit einer Änderung des Algorythmus bei Google rechnet, macht sich Panik breit unter Website-Betreibern und SEOs (Suchmaschinen-Optimierer). Denn die Updates des Internet-Giganten hinterlassen regelmäßig tiefe Spuren. Das jüngste nennt sich „Panda“ und hat, wie meistens, zum Ziel, den Usern bei der Nutzung der Suchmaschine bessere Ergebnisse mit höherer Relevanz zu liefern.

Alles im Sinne der Nutzer? Immer die Qualität im Blick? Könnte man meinen – stimmt aber nicht. Denn im Ergebnis greift Google tief in den Wettbewerb verschiedener Branchen ein. Google „macht“ also gleichermaßen Gewinner wie Verlierer.

Wer trinkt denn schon Tomatensaft?

Tomatensaft-Durst im Flugzeug - ein ungelöstes Rätsel Foto: © msk.nina - Fotolia.comViersen (OPEN REPORT-kpl). Die Boeing 737-100 hob pünktlich um 7 Uhr 15 in Düsseldorf ab. Es war mein erster Flug seit längerer Zeit, und er sollte mich nach Dresden führen, zur mehrtägigen Stadtbesichtigung. Die kurze Flugzeit von knapp einer Stunde sah ich als Entschädigung fürs Frühaufstehen an; 4 Uhr dreißig ist eigentlich eine völlig indiskutable Zeit für meinen Wecker und mich.

Kaum war die Anschnallen-Lampe erloschen, machten sich die beiden zuckersüßen Stewards auf ihren Weg durch den Mittelgang und verteilten an jeden Fluggast einen Schokoriegel. Dann beluden sie ihre Wägelchen erneut, umd ihre erst kürzlich erstreikte Gehaltserhöhung durch die Ausgabe von Getränken zu rechtfertigen.

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