Mit Peer Steinbrück wird das nichts mehr

Auch, wenn er nichts „Verbotenes“ getan hat: seine Chancen sind dahin.

SPD-Kanzlerkandiat Peer Steinbrück verdiente in den letzten Jahren mit eineinviertel Millionen Euro mehr als jeder andere Bundestagsabgeordnete durch Vorträge dazu. Na und? Auf den Plätzen zwei bis zehn der Raffgier-Hitliste folgen ausnahmslos Politiker von CDU, CSU und FDP, jener Regierungskoalition also, die lauthals nach mehr Transparenz verlangte.

Bekam sie auch, denn Steinbrück veröffentlichte auf den Cent genau seine Einnahmen. Was jedoch, um die Peinlichkeit auf die Spitze zu treiben, nicht etwa dazu führte, es ihm nachzutun. Nein, die Bundestagsabgeordneten von CDU, CSU und FPD verweigern sich nach wie vor der Offenlegung ihrer „Nebeneinkünfte“, eiern mit einer seichten Ausdehnung der vorhandenen Stufenregelung herum und lassen die Verweigerung der Ratifizierung der UN-Konvention gegen Korruption demnächst ins zehnte Jahr gehen.

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