FDP und Automaten-Lobby – „Korrupt bis auf die Knochen!“ – Kommentar

Gauselmann räumt Zahlungen an FDP ein

Viersen (24PR-kpl). Wenn politische Parteien in Deutschland Spenden von Unternehmen erhalten, sind diese ab einem Betrag von 50 000 Euro sofort, ab 10 000 Euro im Jahresbericht zu veröffentlichen. Auf diese Weise erfuhr man unter anderem, dass die FDP vor der Senkung der Mehrwertsteuer für das Hotelgewerbe erhebliche Beträge vom Hotelbetreiber Mövenpick kassiert hatte.

Nun gibt, so die Beobachter von Lobbycontrol, der Spielautomaten-Hersteller Gauselmann zu, Millionenbeträge in Form von verdeckten Beteiligungen an FDP-Tochterunterenehmen gezahlt zu haben. Offiziell war Gauselmanns enger Vertrauter Herbert Schlottmann der Investor. Die Transaktionen mussten so in keinem Rechenschaftsbericht erscheinen.

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