Kolumne «Kannste mal sehen»: Wenn de Sonn schön schingk…

…weed et Wedder widder wärm. Manch einer will das gar nicht.

AffenhitzeDas war doch prima! Ein sonniges Wochenende (meistens zumindest), und satte 25 Grad auch noch zum Wochenstart. Die nächsten Tage soll es auch noch annehmbar bleiben. Super!

Und schon machen sich Zeitgenossen bemerkbar, denen das nicht passt: „Mann, ist das heiß!“ Leute, was wollt ihr denn erst im Sommer machen?

Statt sich zu freuen, gern auch ganz still, wird gleich wieder rumgemosert. Dieselben Nörgler, denen es gerade eben noch zu kalt, zu nass, zu neblig, zu windig, zu weiß der Kuckuck was war, fangen jetzt mit ihrem Gemecker über die „Hitze“ an, verübeln den genügsamen Genießern die eben erwachenden Frühlingsgefühle. Das schlägt auf’s Gemüt, wenn sich’s ständig wiederholt.

Integration und Religion – kein Platz für christliche Nächstenliebe

Die Ideologisierung des Zufalls

Wappenfamilie GOZDAWA des  polnischen Adelsstandes

Wappenfamilie GOZDAWA des polnischen Adelsstandes

Wäre die historische Entwicklung ein wenig friedvoller verlaufen, wäre ich heute kein von seinen Eltern schon sehr frühzeitig der evangelischen Kirche zugeführter Deutscher. Nein, die Wahrscheinlichkeit spricht eher dafür, dass ich heute ein von seinen Eltern schon sehr frühzeitig der evangelischen Kirche zugeführter Litauer wäre. Wobei mir nicht klar ist, ob das gegangen wäre, das mit der Zuführung, denn Litauen war zur Zeit meiner Geburt sowjetisch, und das Taufen war nicht unbedingt in Mode.

Kommentar: Bundesliga-Aufstieg im düsseldoofen Fußball-Chaos

Fortuna Düsseldorf wird in der öffentlichen Wahrnehmung für lange Zeit als der Verein mit der beklopptesten Anhängerschaft dastehen.

Schon zuvor hatten so genannte Fans der Berliner Hertha durch Böller und bengalische Feuer dafür gesorgt, dass Schiedsrichter Stark die Nachspielzeit des Relegationsspiels bei der Fortuna aus Düsseldorf um satte sieben Minuten verlängern musste. Und 90 Sekunden vor dem Ende zeigte die Düsseldorfer Anhängerschaft, wozu sie fähig ist. Zu Hunderten stürmten sie das Spielfeld, chaotische Szenen spielten sich ab. Welche Gedanken Eltern durch den Kopf gehen, die sogar ihre Kinder in einer solch gefährlichen Situation mit auf das Spielfeld nehmen, ist ebenso wenig nachvollziehbar, wie die Intelligenz des „Fans“ messebar ist, der mitten im Tumult seelenruhig einen der Elfmeterpunkte ausgäbt und mitnimmt – vor den Augen der Fernsehzuschauer.

«Kannste mal sehen» – Die Kolumne von Klaus P. Lewohn

Neusprech für Anfänger

Heute Morgen um zehn in meinem Stammcafé: Ein Gast kommt von der Außenterrasse, wo er sein Frühstück genießt, in den Schankraum und grüßt den Kellner:

«Guten Abend!»

Der Kellner: «Gut geschlafen?»

«Geht so.»

Der Gast geht weiter zur Toilette, kommt kurz darauf auf dem Weg nach draußen wieder vorbei:

«Wir seh’n uns.»

Kellner: «Klar. Sind ja nicht blind.»

«Genau! Zwei Stühle, ein Gedanke, ne?»

Mir scheint die Frage berechtigt: Was wollten die beiden sich jetzt eigentlich sagen? Wenn überhaupt.


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