Längere Laufzeiten bringen technologischen Rückschritt

*Profit vor Sicherheit und Fortschritt*

Allmählich wird es unerträglich. Da droht die Atomstrom-Lobby mit der Erhöhung der Strompreise, wenn die Laufzeiten für ihre Atomkraftwerke nicht wie gewünscht verlängert werden. Die Betreiber behaupten, Versorgungsengpässe wären ansonsten ebenfalls unvermeidlich. Unterstützung finden sie nicht nur durch die einschlägig bekannten Politiker, sondern auch bei etlichen Journalisten aus dem konservativen Lager – so z. B. dem Kommentator der heutigen «Rheinischen Post», der sich zu der zynischen Aussage verstieg, dass «die Endlagerfrage auch nicht gelöst ist, wenn man früh abschaltet». Mit einer gigantischen Anzeigenkampagne sollte zusätzlicher Druck auf die Regierung erzeugt werden – was aber anscheinend seine Wirkung verfehlte.

Kabinett beschließt Gesetzentwurf zur Stärkung der Pressefreiheit

*Grüne und DJV sehen weiteren Handlungsbedarf*

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch einen Gesetzentwurf zur Stärkung der Pressefreiheit beschlossen. Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) sieht darin ein «klares Bekenntnis zu einer freien, unabhängigen Presse». Kritik kam aus den Reihen der Grünen und vom Deutschen Journalisten-Verband (DJV), die den Gesetzentwurf als unzureichend bezeichneten.

Zum Artikel: http://www.24pr.de/article/Kabinett+beschlie%C3%9Ft+Gesetzentwurf+zur+St%C3%A4rkung+der+Pressefreiheit/74434.htm

24PR.de: Sommertheater mit Zweitbesetzung (Kolumne «Et iss wie et iss»)

*Nicht alle sind in Urlaub – Sommerloch gut gefüllt*

Viersen (OPEN REPORT-kpl). Eigentlich ist ja Sommerlochzeit. Will sagen: Nix los, alle in Urlaub. Trotzdem werden täglich neue Säue durch die Dörfer getrieben: Rente mit 67, 70 – oder gar nicht? Wehrpflicht abschaffen – ja oder nein? Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern, bis die Dinger endlich von selbst auseinanderfallen? Und dann immer neue Enthüllungen zum Finanzgebaren der Linksparteiler. Nicht zu vergessen das Gerangel um den CDU-Vorsitz in NRW.

100 000 Pressemitteilungen beim Presseportal fair-NEWS.de

Heute veröffentlichte das Presseportal fair-NEWS die 100 000. Pressemeldung

Kurz vor dreizehn Uhr am heutigen Donnerstag war es so weit: Die 100 000. Pressemitteilung wurde über das 2008 gegründete Presseportal fair-NEWS publiziert.

Als die Website an den Start ging, wusste Entwickler und Betreiber Klaus P. Lewohn nicht, wie sich sein Projekt entwickeln würde. „Wir waren anfangs skeptisch, weil es auch vor zwei Jahren schon eine ganze Reihe gut eingeführter Presseportale gab“, erläutert der Online-Journalist. Doch schon bald habe man sich von der positiven Entwicklung überraschen lassen. „Es ging ziemlich schnell recht gut voran. Und unsere Besucherzahlen stiegen kontinuierlich. Inzwischen haben wir einen festen Stamm von Agenturen, Unternehmen http://www.fair-news.de/# und Verbänden, die das Portal nutzen.“

24PR.de: Rente mit 67 – aber für wen?

*Zuerst werden Jobs für Ältere gebraucht – dann kann das Renteneintrittsalter steigen*

Viersen (OPEN REPORT-kpl). Worüber wird da eigentlich gestritten? Natürlich haben die Befürworter der Rente mit 67 recht. Die Lebensarbeitszeit einer immer älter werdenden Gesellschaft muss verlängert werden, sonst bricht das ganze System zusammen.

Genauso richtig ist aber auch, dass dafür zunächst einmal die Voraussetzungen geschaffen werden müssen. Wenn es schon jetzt keine Jobs mehr gibt für Menschen jenseits der Fünfzig, wenn das tatsächliche Renteneintrittsalter im Durchschnitt schon heute nur knapp über dem 60. Lebensjahr liegt, dann ist jede Anhebung des Renteneintrittsalters nichts anderes als eine Rentenkürzung. Die Rentner und jene, die kurz davor sind, es zu werden, wissen das genau.

Schuld von Verantwortung unterscheiden

*Loveparade-Unglück: Politische Verantwortung eine Frage der politischen Hygiene

*

Viersen (OPEN REPORT-kpl). Ob den Duisburger Oberbürgermeister Adolf Sauerland eine Schuld oder Mitschuld an der Katastrophe bei der Loveparade vom 24. Juli trifft oder nicht, ist von den Ermittlungsbehörden zu untersuchen. Die Erfahrungen aus der Vergangenheit mit derartigen Unglücken lassen eher erwarten, dass es womöglich zu gar keinen oder nur eher symbolischen Verurteilungen kommen könnte.

Für die Suche nach der politischen Verantwortung ist die Schuldfrage nur zweitrangig. Beispiele für den verantwortungsvollen Umgang mit vom Volk übertragener Amtsmacht gibt es zur Genüge. Man nehme nur den seinerzeitigen Bundeskanzler Willy Brandt, der auf der Stelle zurücktrat, als in seinem direkten Umfeld ein DDR-Spion enttarnt wurde. Ihn traf bestimmt nicht der Hauch einer Mitschuld. Aber er fühlte sich in der politischen Verantwortung.

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