24PR.de – Satire: Sprachfehler helfen

*Et iss wie et iss.** *Die Kolumne von Klaus P. Lewohn*

Hochdeutsch unerwünscht – Dialekt plus Sprachfehler gut für Politiker-Karrieren

*Einem Fußball-Star kann man’s noch verzeihen – sind doch die Erwartungen an sonstige Befähigungen eher gering. So lösen dann verbale Ergüsse, meinetwegen von Loddarmaddäus oder Lukas Podolski, im Allgemeinen Heiterkeit aus, während Gleiches aus Politikermund eher Kopfschütteln und Unverständnis hervorruft. Bei mir zumindest.

Politiker, die keinen einzigen Halbsatz zustandebringen, ohne ihn mit ihrem speziellen Heimatdialekt einzufärben, dürfen nicht auf meine Nachsicht hoffen. Besonders schlimm wird es, wenn sich zu dem Unvermögen, halbwegs brauchbares Hochdeutsch in die Mikrofone zu sprechen, noch ein individueller Sprachfehler gesellt. Dann werden Politiker-Absonderungen mitunter schon mal richtig peinlich.

24PR.de – Kommentar: Entnervendes Sommerloch

*Permanente Wiederholungen, Wegfall ganzer Formate – Fernsehen im Sommer ist kein Vergnügen *

Uwe Kamman, Chef des Grimme-Instituts, beklagt die «Unsitte, dass in den Sommermonaten nur die zweite Wahl gesendet wird». Er meint damit, dass die Fernsehsender alljährlich «dieses hausgemachte Sommerloch bohren, in dem der Zuschauer dann ziemlich gelangweilt versinkt.»

Recht hat er. Ein Grund dafür, dass die Fernsehzuschauer in den Sommermonaten mit pausenlosen Wiederholungen traktiert werden und viele gewohnte Sendungen erst gar nicht zu sehen bekommen, ist wohl, dass die Anzahl der potentiellen Konsumenten während der Urlaubszeit sinkt. Aber ist das ein Grund für die öffentlich-rechtlichen Sender, ihren Versorgungsauftrag nur noch eingeschränkt wahrzunehmen?

24PR.de – Weg isser. Wirklich schade.

*Et iss wie et iss.*Die Kolumne von Klaus P. Lewohn

*Günter Netzer hat uns allein gelassen – nach ihm droht die Sintflut*

Viersen (OPEN REPORT-kpl). Jetzt isser weg. Dreizehn Jahre lang habe ich mich gefreut, wenn ein Länderspiel im Ersten zu sehen war. Und zwar, weil ER dann dabei war. Zusammen mit dem anderen, der aber für mich nur mehr oder weniger schmückendes Beiwerk war, als Stichwortgeber und Gedächtnisstütze, sozusagen.

24PR: Loveparade-Katastrophe verlangt nach Aufklärung – Kommentar von Klaus P. Lewohn

Nur die lückenlose Klärung der Umstände und der Verantwortlichkeiten kann helfen

Duisburg (OPEN REPORT-kpl). Den ermittelnden Behörden sollte die notwendige Zeit zugestanden werden, um die genauen Umstände der Katastrophe von Duisburg zu untersuchen.

Erst danach wird sich zeigen, ob und von wem womöglich Pflichten verletzt oder gar Straftaten begangen wurden. Vorher verbietet sich jede Schuldzuweisung, schon gar jedwede Form von Vorabverurteilung.

Dessen ungeachtet darf man sich aber ruhig darüber wundern, dass im Vorfeld ganz offensichtlich etliche Bedenken geäußert wurden, dass im Internet Beiträge zu finden sind, deren Verfasser in geradezu hellseherischer Weise das Szenario erahnten, zum Teil konkret vor den Risiken am Tunneldurchgang warnten…

24PR.de – Alle reden vom Wetter. Die Bahn vom Klimawandel.

*Unglaublich: Jetzt ist der Klimawandel schuld*

Viersen (OPEN REPORT-kpl). Die neueste Ausrede für die katastrophalen Pannen bei der Bahn ist einfach eine Frechheit: Der Klimawandel ist schuld an der Überhitzung der Züge! Wäre es die erste fadenscheinige Entschuldigung, könnte man sie für Realsatire halten.

Ist es aber nicht. Im Winter ist es zu kalt, im Sommer zu heiß. Die Bahn kann nichts dafür, wenn ihre Fahrgäste mal am Bahnsteig stehen bleiben, bis sie schwarz werden, mal kollabieren, weil die Klimaanlagen versagen. Nur sehr betagte Bahnreisende erinnern sich noch an Werbeslogans der Bahn, die zu ihrer Zeit deshalb so gut ankamen, weil ihr Wahrheitsgehalt ein ungewöhnlich hoher war. Beispiel: «Die Bahn kommt!» Und das hat gestimmt – es gab Zeiten, da konnte man sich darauf verlassen, dass der Fahrplan minutiös eingehalten wurde. Oder: «Alle reden vom Wetter. Wir nicht.» Auch das war alles andere als ein leeres Versprechen.

Weg isser. Wirklich schade.

Die Kolumne von Klaus P. Lewohn

Günter Netzer hat uns allein gelassen – nach ihm droht die Sintflut

Viersen (OPEN REPORT-kpl). Jetzt isser weg. Dreizehn Jahre lang habe ich mich gefreut, wenn ein Länderspiel im Ersten zu sehen war. Und zwar, weil ER dann dabei war. Zusammen mit dem anderen, der aber für mich nur mehr oder weniger schmückendes Beiwerk war, als Stichwortgeber und Gedächtnisstütze, sozusagen.

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