Alexa und Bones, die Knochenjägerin

Emily Deschanel als Dr. Temperance "Bones" Brennan

Emily Deschanel als Dr. Temperance "Bones" Brennan

Vor rund zwei Jahren entdeckte ich die Vorzüge der sprachgesteuerten Smart Speaker von Amazon. Vier Alexa-Lautsprecher stehen derweil in unseren oft genutzten Räumen. Das ist sehr hilfreich, wenn man die genaue Uhrzeit braucht. Falls sich der Toilettenbesuch unerwartet in die Länge zieht, kann man per Zuruf jedwede Musikwiedergabe starten, sich die Bundesligatabelle vorlesen lassen, den Wetterbricht abrufen und unendlich vieles mehr. Alexa kann sogar schlechte Witze erzählen.

Häufig verarbeitet das smarte System allerdings auch Informationen, die gar nicht für seine Ohren bestimmt sind. Offenbar hört Alexa ihr Aktivierungswort so gern, dass sie auch nur entfernt ähnlich klingende Wortfetzen als Aufforderung zu einer Stellungnahme versteht. Das merkt man dann daran, dass sie sich mitunter völlig unmotiviert zu Wort meldet und Dinge verkündet wie: „Das weiß ich leider nicht.“

Im Lauf dieses Monats gesellte sich dieser Passion meine Vorliebe für die Fernsehserie „Bones – die Knochenjägerin“ hinzu, die mir dankenswerterweise von der Telekom zum Streamen dargeboten wird. Die Hauptfigur ist eine einzigartige forensische Anthropologin. Wirklich: sehr zu empfehlen.

Ich habe mich bis zur Staffel 8 vorgearbeitet. In deren achten Episode erscheint ein Ermittlerteam an der Haustür eines Zeugen und fragt nach dessen Schwester. Der dreht den Kopf nach hinten und ruft in die Wohnung: „Alexa, das FBI will mit dir sprechen!“

Der Tischlautsprecher neben dem Fernseher beginnt SWR 3 abzuspielen.